Wechselspiele

29. April 2015  Konservatorium Bern, 19.30

Wechselspiele

Amandine Beyer: Barockvioline, Leitung und Solistin

 

 

 

TOMASOGIOVANNI ALBINONI (1671 – 1751)

Sinfonia in sol minore Si 7

 

ARCANGELO CORELLI (1653 – 1713)

Concerto grosso B-Dur op. 6 Nr. 11

 

GIUSEPPE TORELLI (1658 – 1709)

Concerto per Violino g-Moll, op. 8 Nr. 8

 

GEORG MUFFAT (1653 – 1704)

Concerto grosso Nr. 6 in a-Moll «Quis hic?»

 


 

 

ARCANGELO CORELLI (1653 – 1713)

Concerto grosso D-Dur op. 7 Nr. 7

 

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685 – 1759)

Concerto grosso B-Dur op. 6 Nr. 11

 

GEORG MUFFAT(1653 – 1704)

Sonata Nr. 5 G-Dur aus «l’Armonico tributo»

 

 

Ganz begeistert war Amandine Beyer letztes Jahr von der Reichhaltigkeit der Begabungen der einzelnen Mitglieder der CAMERATA BERN und ihren wunderbaren Barockinstrumenten. Wir waren unsererseits beflügelt von der aussergewöhnlichen Leichtigkeit der französischen Barockgeigerin. Nun kehrt Amandine Beyer zu unserer grossen Freude nach Bern zurück, um mit uns ihre Auseinandersetzung mit Concerti grossi, einer der ersten Kompositionsformen für Streichorchester, fortzuführen.

Diese konzertanten Barockwerke mit ihren Wechseln zwischen Tutti und Solistengruppen sind wie für die CAMERATA BERN – ein Ensemble von Solisten mit je grosser Verantwortung und künstlerischer Individualität – geschrieben. Amandine Beyer beschreibt die Lust und Herausforderung beim Spielen dieser Musik wie folgt: «Die gleichzeitig äusserst reichen wie glasklaren Harmonien verlangen genauste Arbeit an der Intonation und erlauben uns, die Dissonanzen ebenso zu betonen wie ihre Auflösung. Die oft auf Tanzmotiven gründenden Rhythmen zwingen uns, in den Bögen eine Flexibilität und einen gemeinsamen Puls zu finden. Und das Spiel mehrerer Solisten bewirkt einen strahlenden Schwung, der das ganze Ensemble anspornt.»

 Amandine_Beyer