Origines

Lutry, Temple 22. Februar 2015 17.00 Uhr

Origines

Enrico Onofri: Barockvioline, Leitung und Solist

 

 

Baroque begins…

CLAUDIO MONTEVERDI (15671643)

Sinfonia L’Incoronazione di Poppea

JOHANN HIERONYMUS KAPSBERGER (1580 –1651)

Sinfonie Settima e Ottava

DARIO CASTELLO (ca. 1590 – 1658)

Sonata XVI à quattro

Over the Alps

HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER (1644 – 1704)

Battalia à 11

JEAN BAPTISTE LULLY (1632 –1687)

Suite Le Bourgeois Gentilhomme


 

 

Nordic beauty

MATTHEW LOCKE (1621 –1677)

Suite The Tempest

Italian delicacies

ARCANGELO CORELLI (1653 –1713)

Sonata op. II Nr. 12 Ciaccona

GIOVANNI LEGRENZI (1626 –1690)

Sonata für 4 Violinen aus La Cetra op. X

ANTONIO VIVALDI (1678 –1741)

Concerto D-Dur op. III Nr. 9 aus L’Estro Armonico

The last legacy

FRANCESCO GEMINIANI (1687 –1762)

Concerto grosso d-Moll op. II Nr. 12 La Follia nach Corelli op. V

Können Sie sich die Geige vorstellen, bevor es Tartini, Paganini oder Vivaldi gab, bevor Tschaikowski und Brahms für sie Solokonzerte schrieben, bevor sie mit dem gefühlvoll romantischen Klang assoziiert wurde, den wir ihr heute zuschreiben?

Zu diesen geheimnisvollen Anfängen der Geige als Soloinstrument führt der gefeierte italienische Barockgeiger Enrico Onofri zurück, der uns und unser Publikum bereits in früheren Konzerten mit seiner Persönlichkeit und Energie begeistert hat. Eigenwillig, ausdrucksstark und imposant lässt er ganz alte Musik ganz neu erklingen und verfolgt frühe musikalische Einflüsse und Entwicklungen von Italien über die Alpen bis nach England und Wien. In bunter Orchestrierung, mit Theorben, Blockflöte und Schlagzeug, spielen wir hier Stücke, die rund hundert Jahre vor den heute bekannten Barockwerken entstanden sind und die faszinierend neue Klangwelten eröffnen.

In den frühen Barock kehren wir auch mit Claudio Monteverdis «Orfeo» zurück, das als erste Oper der Musikgeschichte gilt, und das wir parallel zu diesem Programm am Konzert Theater Bern proben.

Enrico_Onofri