JUPITERS FEST

Sujet Jupiter HP

JUAN CRISÓSTOMO DE ARRIAGA (1806–1826)
Ouvertüre «Los esclavos felices»
WOLFGANG A. MOZART (1756–1791)
Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488
JOSEPH HAYDN (1732–1809)
Klavierkonzert D-Dur, Hob XVIII:11
WOLFGANG A. MOZART
Symphonie Nr. 41 C-Dur KV551 «Jupiter»

Am 13. November fand im alten Rom jeweils das Iovis epulum, das Fest zu Ehren Jupiters statt. Es gibt kaum einen besseren Anlass, um mit Erich Höbarth, dem künstlerischen Leiter der CAMERATA BERN von 2000 bis 2009, Mozarts letzte Symphonie «Jupiter» – ein Höhepunkt der klassischen Symphonik – zu «zelebrieren».
Als Solist begegnen wir wieder mit grosser Freude dem deutschen Klaviermagier seiner Generation (Badische Zeitung). Bernd Glemser zählt seit Jahren zur Riege international renommierter Pianisten. Schon in jungen Jahren machte er auf sich aufmerksam, als er buchstäblich alle Preise gewann, die es zu gewinnen gab, 17 davon in Folge! Ein Wunder an Virtuosität bei gleichzeitiger künstlerischer Reife (Badische Zeitung).

Etliche Komponisten lebten nur kurz. Kaum einer starb jedoch so früh wie der an Tuberkulose erkrankte Spanier Arriaga. Nicht einmal 20 wurde er, hinterliess trotzdem Werke von unglaublicher kompositorischer Tiefe. Mit 15 schrieb er die Oper «Los Esclavos felices», die in seiner Heimatstadt Bilbao aufgeführt wurde.
Stilistisch zwischen Haydn und Mozart stehend, lässt er wegen der Dur-Moll-Wechsel in der gleichen Tonart auch Anklänge an Schubert erkennen.
Seit 2012 führen wir in unserem Haydn-Zyklus sämtliche Solo-Konzerte des immer noch unterschätzten Joseph Haydn auf. Sein Klavierkonzert in D-Dur zählt nicht zuletzt wegen des reizvollen Finalsatzes «Rondo all’ungarese» zu seinen populärsten Werken.

Programmtext – JUPTERS FEST von Lara du Fresne, Christina Galli und Sascha Wegner